Wir sind tagtäglich umgeben von Sound, von Bildern und kleinen Texten, von Geschichten, Charakteren und Ereignissen. Wie wir die Welt und ihren Klang wahrnehmen, hängt eng mit dieser popkulturellen Sozialisation und den Erinnerungen an sie zusammen. Die 1991 geborene queere kroatische Komponistin Sara Glojnarić lauscht in ihrer Arbeit tief hinein in den gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Alltag und extrahiert aus seinen Bestandteilen eine Musik, die nicht nur lange nachschwingt, sondern die Hörenden dazu einlädt, sich selbst mit ihren Identitäten, Werten und Erfahrungen in der Welt neu zu verorten. In diesem Porträt nimmt sie uns mit hinein in ihre künstlerische Arbeit.
