Wo das Geld egal ist

Intendant Marc Monnet arbeitet beim Festival Printemps-des-Arts weitestgehend unabhängig von Geldsorgen, Auslastungsproblemen und programmatischen Vorschriften – und ist damit der vielleicht freieste Intendant Europas. Zu Besuch an einem Ort, den es eigentlich gar nicht geben kann.

Wie die Pfeife, so der Tanz

Was tun wir hier eigentlich, Sonntag für Sonntag, für eine Handvoll Leute für 45,32 Euro? Der Job des Organisten im Jahr 2019 wandelt sich – wenige Bewerber bei vielen offenen Stellen, fusionierte Gemeinden, weniger Gottesdienste und immer mehr Stimmen, die nach musikalischer Veränderung rufen. Es tut sich was – nur was genau, das ist noch nicht fassbar. Ein Bericht aus dem Organistinnenleben.

Eine Oper über das Grauen

Mieczysław Weinbergs Oper „Die Passagierin“ kam, obwohl sie schon vor 51 Jahren vollendet wurde, erst 2006 zur Aufführung. Sie zeigt, wie sich Erinnerungskultur auf der Opernbühne darstellen kann. Ein Pageflow.

Wiesenwerke

Das Musiktheaterprojekt „Castor&&Pollux“ ist konsequent betrachtet das Ergebnis eines viertägigen Kreativ-Treffens auf einer Heidelberger Wiese. Was passiert bei solcher Arbeit? Ein Blick hinter die Kulissen.

Groß inszenierter Stromstoß

© B. Uhlig

Mark Greys Oper „Frankenstein“ ist am Theater La Monnaie in Brüssel uraufgeführt worden. Sie ist, wie ihre beiden Vorgänger-Opern – vielleicht geht es gar nicht anders -, selbstreferenziell. Es geht immer auch um die Oper an sich.

Gegen den Wind

Eine neue Generation junger Klassiklabels lässt sich vom Geldhaben und Geldmachen der Musikindustrie nicht tangieren. Sie nehmen auf, veröffentlichen, verkaufen nur wenig – und machen weiter. Weil sie an ihre Kunst glauben.

Bin mal kurz beim Bäcker

Foto: Macro Borggreve/ Screenshot

Auf seinem aktuellen Album spielt Alexandre Tharaud Beethovens letzte Klaviersonaten op. 109, 110 und 111. Es ist seine erste Beethoven-Aufnahme in 30 Jahren als Pianist. Ein Interview über das Leben als reisender Musiker.