Hinabgespült in die Entbehrlichkeit

Wenn Rainald Goetz‘ Texte eines fürchten, dann ist das realitätsferne Abstraktion. Seine Wortmonsune entstehen aus der Unmittelbarkeit und sind für die Unmittelbarkeit konzipiert, fürs Lebendig-Werden im Lesen, in der Aussprache, auf der Bühne. Erstaunlich, dass es 32 Jahre brauchte, bis jemand auf die Idee kam, aus Goetz‘ zweitem Werk und Bühnenstück „Krieg“ ein Musiktheaterstück zu machen – und die Sprache mit Musik, der wohl am unmittelbarsten wirkenden Kunst, zu verweben. Das Stück von Komponist Jannik Giger und Elektronik-Soundkünstler Leo Hofmann ist jetzt an dem kleinen Theater Gare du Nord in Basel uraufgeführt worden, Regie führte Benjamin van Bebber.

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